Wie ich mein Impressum-Problem als digitaler Nomade ohne feste Adresse gelöst habe
Zitat von Diginomade am August 4, 2026, 10:05 a.m. UhrIch hänge gerade seit ein paar Monaten zwischen Bali und Chiang Mai fest und baue nebenbei meinen zweiten Blog auf, mit dem ich inzwischen über Affiliate-Links und ein bisschen Werbung echtes Geld verdiene. Was mich die ganze Zeit gestört hat: Für ein Impressum brauche ich eine ladungsfähige Adresse, und meine Eltern in Deutschland als Meldeadresse zu nutzen und die dann öffentlich im Netz stehen zu haben, fand ich einfach unangenehm. Jeder, der meine Seite besucht, hätte theoretisch die Privatadresse meiner Familie vor sich, nur weil ich selbst gerade keinen festen Wohnsitz habe.
Ich habe deswegen ewig gezögert und mein Impressum nur halbherzig ausgefüllt, was rechtlich natürlich keine gute Idee ist, sobald man mit der Seite Geld verdient. Letzte Woche habe ich mir endlich impressum.biz angeschaut, weil es in einem anderen Thread hier kurz als Tool-Tipp fiel. Man wählt zuerst Land und Rechtsform, bei mir Einzelunternehmer, danach kommt ein geführter Fragebogen mit nur den Feldern, die zu meiner Situation passen. Nach Bestätigung der E-Mail hatte ich in etwa drei Minuten ein fertiges Impressum nach aktuellem § 5 DDG, komplett kostenlos. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz funktioniert das gleichermaßen, falls hier auch Leute aus AT oder CH mitlesen.
Das eigentlich Wichtige für mich als jemand ohne festen Wohnsitz: Es gibt dort einen optionalen Impressumsschutz, eine echte ladungsfähige Geschäftsadresse, die man statt der eigenen Privatadresse einträgt. Kostet ab 99 Euro im Jahr oder einmalig als Lifetime-Deal, war für mich aber die einzig vernünftige Lösung, damit meine Familie nicht mehr mit ihrer Adresse googlebar im Netz steht. Der Generator selbst bleibt trotzdem komplett gratis, das ist nur ein optionaler Baustein obendrauf.
Nebenbei habe ich mit dem eingebauten Impressum-Check gleich noch meine alte Version geprüft und gemerkt, dass da tatsächlich ein Pflichtfeld gefehlt hat. Im selben Tool gibt es außerdem Generatoren für Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, Cookie-Richtlinie und einen Affiliate-Hinweis, was für die meisten Blogs und Online-Shops hier sowieso Pflicht ist. Falls hier noch mehr Leute ohne festen Wohnsitz unterwegs sind: wie habt ihr das Adress-Problem bisher gelöst?
Ich hänge gerade seit ein paar Monaten zwischen Bali und Chiang Mai fest und baue nebenbei meinen zweiten Blog auf, mit dem ich inzwischen über Affiliate-Links und ein bisschen Werbung echtes Geld verdiene. Was mich die ganze Zeit gestört hat: Für ein Impressum brauche ich eine ladungsfähige Adresse, und meine Eltern in Deutschland als Meldeadresse zu nutzen und die dann öffentlich im Netz stehen zu haben, fand ich einfach unangenehm. Jeder, der meine Seite besucht, hätte theoretisch die Privatadresse meiner Familie vor sich, nur weil ich selbst gerade keinen festen Wohnsitz habe.
Ich habe deswegen ewig gezögert und mein Impressum nur halbherzig ausgefüllt, was rechtlich natürlich keine gute Idee ist, sobald man mit der Seite Geld verdient. Letzte Woche habe ich mir endlich impressum.biz angeschaut, weil es in einem anderen Thread hier kurz als Tool-Tipp fiel. Man wählt zuerst Land und Rechtsform, bei mir Einzelunternehmer, danach kommt ein geführter Fragebogen mit nur den Feldern, die zu meiner Situation passen. Nach Bestätigung der E-Mail hatte ich in etwa drei Minuten ein fertiges Impressum nach aktuellem § 5 DDG, komplett kostenlos. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz funktioniert das gleichermaßen, falls hier auch Leute aus AT oder CH mitlesen.
Das eigentlich Wichtige für mich als jemand ohne festen Wohnsitz: Es gibt dort einen optionalen Impressumsschutz, eine echte ladungsfähige Geschäftsadresse, die man statt der eigenen Privatadresse einträgt. Kostet ab 99 Euro im Jahr oder einmalig als Lifetime-Deal, war für mich aber die einzig vernünftige Lösung, damit meine Familie nicht mehr mit ihrer Adresse googlebar im Netz steht. Der Generator selbst bleibt trotzdem komplett gratis, das ist nur ein optionaler Baustein obendrauf.
Nebenbei habe ich mit dem eingebauten Impressum-Check gleich noch meine alte Version geprüft und gemerkt, dass da tatsächlich ein Pflichtfeld gefehlt hat. Im selben Tool gibt es außerdem Generatoren für Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, Cookie-Richtlinie und einen Affiliate-Hinweis, was für die meisten Blogs und Online-Shops hier sowieso Pflicht ist. Falls hier noch mehr Leute ohne festen Wohnsitz unterwegs sind: wie habt ihr das Adress-Problem bisher gelöst?
